Hainewalde-Nachrichten von August 2007
Drehteam ist wieder im Schloss Hainewalde
2007/08/18
Hainewalde. Die belgische Filmfirma Pele TV, die in den vergangenen Wochen im Hainewalder Schloss für einen Dokumentarfilm gedreht hatte und dabei auch Bohrungen veranlasste, ist nach eineinhalbwöchiger Pause wieder in dem alten Gemäuer tätig. Dies bestätigte Produzent Lars Pechtel auf SZ-Nachfrage. Derzeit werden die Dreharbeiten für die nächste Woche vorbereitet. Unterdessen wird die Existenz von unterirdischen Gängen unter dem Schloss immer wahrscheinlicher. Volker Kühne, der sechs Jahre das Robur-Kinderferienlager in Hainewalde leitete, bestätigte, dass es vom Schloss einen rund 300 Meter langen Gang bis zum Kellergewölbe unter der Küche des Lagers gab. Der Ausgang wurde später allerdings wegen Einsturzgefahr zugemauert. Das Gebäude, in dem sich das Ferienlager befand, war früher das Schützenhaus des Schlosses. (jl)
Quelle: sz-online
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Verein braucht Bedenkzeit
2007/08/16
Der Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Großschönau und dem Schlossverein Hainewalde ruht weiterhin.
Eigentlich sollte am Dienstagabend alles „unter Dach und Fach“ sein. Zumindest hatte das Großschönaus Bürgermeister Frank Peuker gehofft. Das Treffen mit dem Vorstand des Fördervereins des Hainewalder Schlosses, bei dem es vor allem um die Neuaufnahme des gemeinsamen Nutzungsvertrages ging, endete allerdings ohne ein konkretes Ergebnis. Beide Seiten stimmten zwar darin überein, den Vertrag so schnell wie möglich neu abzuschließen. Doch das von der Gemeinde erarbeitete Zusatzprotokoll, dessen Bestätigung die Grundlage für den neuen Vertrag ist, wurde von den Vorstandsmitgliedern vorerst nicht unterzeichnet. Die Vereinsleitung brauche etwas Bedenkzeit, so die Begründung. „Dies wird ein bisschen dauern“, erklärte gestern auf SZ-Nachfrage die Chefin des Fördervereins, Gabriele Großhans. (jl)
Quelle: sz-online
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Ein Gerücht jagt das nächste
2007/08/09
Wird nun im Hainewalder Schloss nach dem legendären Bernsteinzimmer gesucht oder nicht? So richtig klug wird man aus den Aussagen der Filmfirma und der beiden betreffenden Gemeinden nicht. Die einen bestätigen mehr oder weniger die Suche nach dem verschwundenen Kunstschatz, die anderen reden von bloßen Gerüchten. Es ginge nach ihrer Aussage lediglich um die Suche nach einem Hohlraum. Aha!
Dass das Drehteam sein eigentliches Bestreben zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbedingt offenbaren will, ist verständlich. Schließlich kann mit der Entdeckung eines wertvollen Schatzes viel Geld verdient werden. Nur braucht sich die Firma dann nicht zu wundern, dass die Gerüchteküche auf Hochtouren kocht. In Hainewalde gibt es derzeit kein anderes Thema mehr. Nicht alles, was da spekuliert wird, muss am Ende auch stimmen. Doch bekanntlich ist an jedem Gerücht auch ein kleines Stückchen Wahrheit.
Quelle: sz-online
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