Teure Angebote für die Brücke am Butterberg

Der Gemeinderat musste in seiner jüngsten Sitzung eine bittere Pille schlucken: Der Ausbau der Ortsstraße „Am Butterberg“ einschließlich der Brückensanierung wird teurer als geplant. Von den fünf abgegebenen Angeboten zur Ausschreibung dieser Baumaßnahme lag das wirtschaftlichste Gebot 13,4Prozent über dem errechneten Preis in der Planungsphase. Rund 279 000 Euro sollte dieses Bauvorhaben kosten. Nun schlagen 317000 Euro zu Buche. Bauamtsleiter Hummel von der Gemeindeverwaltung Großschönau sagte: „Durch das Konjunkturpaket haben wir eine starke Baupreissteigerung zu verzeichnen. Die Unternehmen sind sehr oft schon ausgebucht.“ Dazu käme, dass die Preise für das Material weiter stiegen. Er empfahl deshalb, die Ausschreibung nicht aufzuheben und neu zu starten. Ein besseres Ergebnis sei unter diesen Rahmenbedingungen nicht zu erwarten.

Ort übernimmt Mehrkosten

Die Nachförderung für dieses Bauvorhaben ist beantragt, auch die nötige gemeindewirtschaftliche Stellungnahme liegt bereits vor. Nun wartet Hainewalde auf die Zusage, damit der Bau beginnen kann. Bis Ende Juni, so Markus Hummel, könnte Start der Baumaßnahme sein. „Wenn das klappt, könnten wir Ende Oktober das Vorhaben abschließen“, sagte Hainewaldes Bürgermeister Jürgen Walther. An seiner Gemeinde bleiben jedoch trotz möglicher Nachförderung rund 11000 Euro Kosten mehr hängen.

Auch zum Bau selbst gab es in dieser Versammlung Informationen: Der Gehweg an der Brücke wird so gestaltet, dass er von Fahrzeugen mit genutzt werden kann. Dies, so der Bürgermeister, wäre insbesondere im Winter sinnvoll. Hohe Borde wird es also an der Brücke am Butterberg nicht geben. Die Umleitung aufgrund der unausweichlichen, zeitweisen Vollsperrung wird dann über die sogenannte „Halsbreche“ führen. Die Anwohner sollen mit Postwurfsendungen immer über das aktuelle Baugeschehen am Butterberg informiert werden. (sil)

Quelle: sz-online

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