Bürgermeister Jürgen Walther

Bürgermeister Jürgen Walther

Hainewalde baut an allen Ecken

Herr Walther, das Jahr 2007 ist bereits sieben Monate alt. Was plant die Gemeinde in der verbleibenden Zeit des Jahres?

Ein Projekt ist zum Beispiel der Gehweg an der Bahnhofstraße, der kurz vor seiner Fertigstellung steht. Am Freitag soll er eröffnet werden. Bis dahin erfolgt noch die farbliche Kennzeichnung des Fußweges und die Warnbaken werden angebracht.

Was haben Sie noch vor, in diesem Jahr zu bauen?

Demnächst beginnt die komplette Erneuerung des Kirchstegs. Dies soll im August passieren. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Parallel dazu laufen Arbeiten am Radweg am Damm, der zum Rübezahlradweg gehört. Er wird von Grund auf erneuert und teilweise verbreitert. Einher geht damit die Erneuerung einer Stützmauer, was die Sache ein bisschen schwieriger macht. Der Bau der Mauer war am Anfang gar nicht geplant. Dadurch werden die Baukosten höher liegen als ursprünglich kalkuliert. Aber deswegen bricht nicht die Welt zusammen. Bis Ende August soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Das finanziell größte Projekt in diesem Jahr mit über 200000 Euro sind die Sanitäranlagen im Hortbereich. Im Herbst ist der Baubeginn geplant.

Die Gemeinde will ja auch einen Hartplatz am Sportplatz bauen.

Ja. Der Bau geht in Kürze los. Geplant ist, ihn bis Mitte Oktober fertigzustellen.

Im Gemeindeblatt haben Sie eine weitere Baustelle angekündigt: Am Butterberg soll weitergebaut werden?

Ja. Voraussichtlich im September wird mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. Den ersten Teil haben wir bereits im Vorjahr erneuert. Eigentlich wurde die Straße nach der Wende schon mal gebaut, doch durch verschiedene Bauarbeiten sind über die Jahre Verwerfungen aufgetreten, die wir nun beheben.

Sie beginnen jetzt, den Haushaltsplan fürs kommende Jahr aufzustellen. Gibt es schon Projekte, über die man reden kann?

Der neue Haushalt beinhaltet vor allem die Vorhaben aus dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) – wie zum Beispiel den Umbau der Turn- und Festhalle, die Umnutzung der Grundschule oder den Naturlehrpfad in der Sandgrube. Darüber hinaus habe ich die Gemeinderäte gebeten, Ideen für Investitionen vorzuschlagen.

Die Gemeinde Jonsdorf hatte vor Kurzem erklärt, schuldenfrei zu sein. Wie steht es um Hainewalde?

Anfang dieses Jahres lag die Pro-Kopf-Verschuldung bei 111 Euro, Ende Dezember werden es 102 Euro sein.

2008 stehen auch in Hainewalde Bürgermeisterwahlen an. Treten Sie wieder an?

Ich weiß noch nicht, ob ich wieder kandidieren werde. Ich plane mein Leben sehr wenig im Voraus.

Gespräch: Jan Lange

Auf ein Wort

Quelle: sz-online.de 01.08.2007

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