Hainewalder Turnhalle wird wieder belebt

Zwei Männer haben für das Haus jede Menge Ideen. Die erste davon setzen sie schon in wenigen Tagen um.

Von Holger Gutte

Andreas Wagner (links) und Uwe Ringehahn wollen wieder Stimmung in die Turn-und Festhalle in Hainewalde bringen. Im sanierten Gebäude müssen mehrmals im Jahr Veranstaltungen stattfinden, sagen sie. Foto: Matthias Weber

Andreas Wagner (links) und Uwe Ringehahn wollen wieder Stimmung in die Turn-und Festhalle in Hainewalde bringen. Im sanierten Gebäude müssen mehrmals im Jahr Veranstaltungen stattfinden, sagen sie. Foto: Matthias Weber

Andreas Wagner und Uwe Ringehahn kennen die Turn- und Festhalle in Hainewalde noch aus den Zeiten, als hier richtig was los war. Doch das ist lange her. Jedes Jahr zum Blasmusikfest am 3. Oktober sieht man aber, was hier alles möglich wäre, schildern die Beiden. Dann ist das Haus jedes Mal voller begeisterter Besucher. Und daran wollen sie jetzt anknüpfen. Nicht an die Blasmusik, aber an Veranstaltungen, die Besucher in Scharen anlocken, so wie einst zum Fasching oder bei den Diskos in der Turnhalle. Fasching wollen Wagner und Ringehahn aber nicht mehr im altehrwürdigen Gebäude organisieren. „Das wäre für uns eine Nummer zu groß.“

Trotzdem wollen sie das Haus aus seinem Dornrösschenschlaf erwecken. Den Anstoß überhaupt wieder Veranstaltungen in der Turn- und Festhalle auf die Beine zu stellen, haben beide unabhängig voneinander von Hainewaldes Bürgermeister Jürgen Walther (parteilos) erhalten. „Ihm liegt, wie uns, viel daran, dass das Haus wieder richtig belebt wird“, sagt Andreas Wagner. Dann ist er eines Tages mit Uwe Ringehahn ins Gespräch gekommen. „Wir haben anfangs nur etwas rumgesponnen“, erzählt der 37-jährige gebürtige Hainewalder, der jetzt in Mittelherwigsdorf wohnt. Inzwischen planen sie schon fünf bis sechs Veranstaltungen für dieses Jahr.

Erster Termin bereits im März

Die erste findet bereits am 22. März in der Turn- und Festhalle statt. Die Flyer hierfür gehen schon in Druck. Wagner und Ringehahn wollen themenbezogene Veranstaltungen organisieren. Es sollen keine Diskos für Jugendliche werden, sondern die ansprechen, die gerne tanzen möchten, für Jugenddiskos aber schon zu alt sind.

Ihre Auftaktveranstaltung ist ein Schlachtfest mit Tanz und Unterhaltung, bei dem ein bekannter Sänger gedoubelt wird. Andreas Wagner kümmert sich als Fleischermeister und Betreiber der Kantine Sängerstübl gleich neben der Turnhalle um die Versorgung der Gäste. Uwe Ringehahn übernimmt die Unterhaltung. Als „Uri Disko“ ist er seit vielen Jahren eh schon auf zig Veranstaltungen im Landkreis und darüber hinaus zu Hause.

„Beim ersten Mal wird die Neugier der Leute siegen. Deshalb müssen wir es wirklich von Anfang an gut vorbereiten, damit die Gäste wiederkommen“, sagt Wagner. Die Voraussetzungen, da sind sich beide einig, sind ideal. Und damit meinen sie nicht nur die von der Gemeinde Hainewalde gerade schön sanierte Turn- und Festhalle. „Es gibt nur noch wenig Veranstaltungsorte mit so einer tollen Bühne“, meinen sie. Zudem ist hier alles behindertengerecht. Auch gibt es direkt um das Gebäude genügend Parkplätze für die Besucher.

300 bis 350 Gäste passen in den Saal rein. „Das wäre schön, wenn so viele kommen würden“, sagt der 37-Jährige. Für den Ostersonnabend planen die beiden bereits ihre zweite Veranstaltung ein. Hierbei sind vor allem auch Singles herzlich willkommen. Warum, wird noch nicht verraten. Und selbstverständlich sind auch Paare gern gesehen. Getanzt werden kann dann übrigens zu Livemusik. Eine Band ist schon gebucht. Fest vorgesehen ist im Terminkalender der beiden Organisatoren auch schon eine Silvesterveranstaltung. „Wir glauben, darauf werden sich viele Leute in Hainewalde und Umgebung freuen“, berichten sie.

Am kommenden Montag beginnt jetzt aber erst einmal der Kartenverkauf für ihr erstes Schlachtfest mit Tanz und Unterhaltung am 22. März. 14 Euro soll der Eintritt hierzu kosten, bei dem der Preis für das Abendessen bereits enthalten ist.

Eintrittskarten gibt es in der Kantine Sängerstübl in Hainewalde, der Fleischerei Wagner in Mittelherwigsdorf und Hörnitz, der Bäckerei Henke in Oderwitz und Spitzkunnersdorf, bei Schreibwaren Fiedler Großschönau sowie im Presseshop bei Kaufland in der Äußeren Weberstraße in Zittau.

Quelle: SZ-online.de vom 6. März 2014

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