Kyawsche Gruft in Hainewalde wird saniert

Der Startschuss ist gefallen. Am 11. September soll die komplette Sanierung der Südseite der Kyawschen Gruft in Hainewalde beginnen. Bei einem Termin vor Ort wurden dazu gestern letzte Absprachen zum Denkmalschutz getroffen.

Bürgermeister Jürgen Walther sprach dazu mit Wilfried Preuß von der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises, mit Uwe Konjen von der Restaurationsfirma aus Bautzen, mit Vertretern des Planungsbüros und dem Landesdenkmalpfleger Ulrich Rosner.

Seit mehr als fünf Jahren bemüht sich die Gemeinde um eine Lösung für das einzigartige Denkmal. Schwierig gestalteten sich die Verhandlungen, weil die Gruft Kyawscher Familienbesitz war. Fördermittel für Privatbesitz hätte es nicht gegeben. Umstritten wäre zum damaligen Zeitpunkt auch die Bauträgerschaft durch die Gemeinde gewesen. Nach zahlreichen Verhandlungen konnten diese Fragen geklärt werden. Die letzte Hürde nahm die Gemeinde im Februar dieses Jahres. Sie schloss mit der Kirchgemeinde Hainewalde einen langfristigen Nutzungsvertrag ab, konnte nun endlich den Fördermittelantrag stellen.

Der Zuwendungsbescheid liegt seit Montag vor. Danach wird die Sanierung der Südseite der Gruft vom Regierungspräsidium mit 31.300 DM gefördert. 20.000 DM kommen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, 20.000 DM als Eigenmittel von der Gemeinde, die als Bauherr fungiert. Bis zum Jahresende soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Die anderen Seiten des Baudenkmals sollen in den kommenden drei Jahren folgen.

Quelle: SZ-Online vom 01.09.2000

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