Neuer Schwung im Roaperradl

Von Holger Gutte

Neuer Schwung im Roaperradl

Spitzkunnersdorfs Fleischermeister Sebastian Herzog vor dem Hainewalder Veranstaltungshaus „Roaperradel“. Gemeinsam mit dem Heimatverein des Ortes will er dafür sorgen, dass hier schöne Familien-und Firmenfeste gefeiert werden können. Foto: Matthias Weber

Mit großen Herausforderungen ist die Landfleischerei & Catering Karl Herzog in Spitzkunnersdorf ins neue Jahr gestartet. Nachdem das Familienunternehmen nun schon zum achten Mal erfolgreich Oberlausitzer Spezialitäten in der Sachsenhalle auf der Grünen Woche in Berlin präsentiert hat, will sie jetzt für neuen Schwung im Veranstaltungshaus „Roaperradl“ in Hainewalde sorgen.

Bereits seit dem 1. Januar dieses Jahres stellt sich das Veranstaltungshaus völlig neu auf. Die SZ sprach mit dem Juniorchef des Unternehmens, Sebastian Herzog, der zugleich auch für das Cateringgeschäft verantwortlich ist.

Herr Herzog, wie kam es dazu, dass Sie sich jetzt auch um das „Roaperradl“ in Hainewalde kümmern?

Wir haben schon seit vielen Jahren bei den Veranstaltungen des Hainewalder Kulturvereins im „Roaperradl“ das Buffet gemacht. Der Verein hatte uns dann Ende letzten Jahres signalisiert, dass sie ans Aufgeben denken. Mit nur noch wenigen aktiven Mitgliedern und angesichts ihres Altersdurchschnittes wären Veranstaltungen wie bisher für sie eine zu große Herausforderung. Wir haben dann lange nach einer Lösung gesucht. Relativ kurzfristig ist dann im Dezember die Entscheidung gefallen, dass wir als Landfleischerei & Catering-Unternehmen gemeinsam mit dem Verein das Veranstaltungshaus weiter betreiben werden.

Wie soll das funktionieren?

Der Verein macht normal weiter – mit Ausstellungen, Kulturangeboten und dergleichen. Wir kümmern uns um das Planen der Veranstaltungen, die Abrechnungen – quasi um das gesamte Organisatorische.

Es läuft also normal wie bisher weiter?

Nein. Bei unserem neuen Konzept für das „Roaperradl“ gibt es keine öffentlichen Veranstaltungen mehr, sondern nur noch geschlossene Gesellschaftsfeiern oder Versammlungen. Durch Mindestlohn, gestiegene Gema-Gebühren und allgemeine Preiserhöhungen sind die Kosten so gestiegen, dass man das nicht mehr auf die Eintrittskarten umlegen kann. Und Kabarettisten oder andere Künstler wollen trotzdem ihre Gage haben. Der Verein und wir wollen jetzt gemeinsam Weihnachts- und Betriebsfeiern, Hochzeiten, Konfirmationen, Jugendweihen und Schuleinführungen ausrichten. Auch als Seminar- und Konferenzgebäude ist das „Roaperradl“ bestens geeignet. Es gibt genügend Parkplätze am Haus. Und die Lage mitten im Naturparkzentrum sowie die Nähe zu Zittau machen das Veranstaltungshaus auch zu einem günstigen Schulungsstandort.

Sind schon Veranstaltungen gebucht?

Na klar. Die ersten Hochzeiten und Familienfeiern sind schon angemeldet. Wir werden jetzt auch auf den Hochzeitsmessen in Löbau und Görlitz für das „Roaperradl“ werben. Die großen Werbebanner an den Hauptstraßen, wie in Hörnitz oder Olbersdorf sind schon überall erneuert worden.

Für wie viele Leute ist das Veranstaltungshaus ausgelegt?

30 bis 70 Gäste können im ehemaligen Kuhstall feiern. Oben bietet der Saal mit seinem Marktplatz-Flair 150 Leuten Platz.

Und wie kann gebucht werden?

Einfach bei uns in der Fleischerei in Spitzkunnersdorf anrufen oder uns mailen. Dann sprechen wir mit der Familie oder Firma alles Organisatorische ab. Wir kümmern uns dabei nicht nur um das Catering, sondern gern auch um die Musik, Unterhaltung – je nachdem, wie es gewünscht wird. Egal, ob es ein runder Familiengeburtstag ist oder ein großes Firmen-Event.

Kontakt:

Telefon: 03586 78 93 32 oder 0176 22 24 95 89

E-Mail: sebastian.herzog@catering-herzog.de

Quelle: SZ-Online vom 11.02.2015

Stichworte

Neues per Email